Rapunzel schließt die Digitalisierungslücke zwischen ERP und Logistik

Autor: Lars Reppesgaard, T.CON GmbH & Co. KG

T.CON: SAP AUS EINER HAND
T.CON (https://www.team-con.de/) ist der Komplettanbieter für intelligente und effiziente SAP-Lösungen. T.CON hilft Ihnen, Ihre Visionen zu verwirklichen und profitabler zu arbeiten, indem T.CON Ihre Prozesse optimiert und die Vorteile der Digitalisierung für Sie erschließt.

Beim Naturkosthersteller Rapunzel Naturkost in Legau lässt sich gut beobachten, wie ein Unternehmen erfolgreich traditionelle Werte wie Qualität mit Innovationen paart. Hochwertige biologische Lebensmittel werden hier mit Hilfe modernster Produktionsanlagen hergestellt. In der Buchhaltung, im Einkauf und in der Logistik erfasst das Unternehmen dabei seit Jahren alle Wertschöpfungsschritte digital in SAP.

In der Planung wurde dagegen bis vor Kurzem mit Papier und Stift gearbeitet. Die Einführung eines Manufacturing Execution System (MES) bei Rapunzel Naturkost sollte die digitale Lücke zwischen ERP-System und Logistik schließen. Transparente Prozesse und mehr Dynamik in Produktion und Planung waren das Ziel.

MES CAT: Usability und Modularität  

Zugleich war das Projektteam angesichts des Unternehmenswachstums auf der Suche nach einer Lösung, die Mitarbeiter in der Produktion anleitet. „Unser Ziel war es, gerade die Neueingestellten durch das Bereitstellen einer Digitalisierungslösung auch bei sehr komplexen Abläufen in der Produktion zu unterstützen“, sagt Alexander Karst, Abteilungsleiter Produktion bei Rapunzel.  Daher musste die Lösung auch eine gute Usability aufweisen.

Bei der Auswahl stieß das Projektteam schnell auf das MES CAT der T.CON GmbH & Co KG – ein SAP-basierte, modular aufgebaute Lösung. Der Kunde kann definieren, ob er neben der Produktionsvernetzung etwa Module zur Lagerverwaltung, Qualitätssicherung oder Instandhaltung nutzt.

Unterstützung für die Produktionsmitarbeiter

Das Projektteam bei Rapunzel plante dementsprechend zunächst den Start mit einem „Lean MES“. Es sollte nach der Vernetzung der Produktionsanlagen lediglich Informationen zu Ausschuss, Zeiten und Gutmeldungen ins SAP liefern. Erst in einer zweiten Projektphase waren MES-Bausteine wie das Qualitätsmanagement oder detaillierte Auswertungen eingeplant.

So entwickelte sich Schritt für Schritt ein MES, das genau den Anforderungen des Naturkostherstellers entspricht. Heute können Produktionsmitarbeiter alle Aufgaben an eigens eingerichteten digitalen Arbeitsplätzen in den Werkshallen erledigen: Sie können etwa am Bildschirm Rohwaren oder Verpackungsmaterialien anfordern, oder Rückmeldungen von Fertigwaren geben. Eine Vielzahl von manuellen Prozessen ist durch digitale Abläufe optimiert und ersetzt worden. So werden etwa die Paletten mit fertig produzierten Artikeln direkt in der Produktion mit automatisch erzeugten Etiketten versehen. Dies ersetzt die händische Einbuchung.

Messbare Vorteile

Zugleich leitet das MES wie geplant die Mitarbeiter durch die Fertigungsprozesse. Es verhindert Fehler wie die Zuordnung falscher Zutaten zu einem Rezept. Es unterstützt Mitarbeiter bei der Auswahl der richtigen Verpackungsmaterialien. Der messbare Vorteil: Die Fehlerquote in der Produktion ist gesunken. Zugleich spart das Unternehmen Zeit, dann durch die Digitalisierung fallen auch viele Laufwege weg: Die Strecken aus der Produktionshalle in die Räume der Planung zur Absprache oder Klärung, Wege zu den Ladezonen der Logistik hin oder ins Materiallager zum Ein- und Auslagern. „Ich kann am Ende des Tages ausrechen, wie viele Minuten oder Stunden ich durch das MES eingespart habe“, sagt Karst.

Den vollständigen Projektbericht finden Sie hier

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